Pflanzflächen

Neu angelegte Pflanzflächen sollten in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung im Bereich des Wurzelhorizontes (20-40 cm unter der Oberfläche, bei Solitärpflanzen 50-80 cm) feucht gehalten werden. Dabei ist bei größeren Gehölzen das Anlegen von Gießringen sinnvoll, da das Wasser somit direkt im Wurzelbereich versickern kann und nicht evtl. oberflächig abläuft.

 

Beim Gießen und Beregnen - insbesondere im Hochsommer - macht es wenig Sinn, wenn an jedem Tag die Erdoberfläche befeuchtet wird, der Wurzelballen der Pflanze aber unter Umständen trocken bleibt.

Hilfreicher ist hier eine intensive Bewässerung im Abstand von wenigen Tagen zu wiederholen. Die höchst gegebene Wassermenge sollte 30 l pro qm nicht übersteigen und genügt bei normalen Böden auch in Trockenzeiten gut für einige Tage.

 

Die Beregnung sollte möglichst am Abend erfolgen, da durch die dann zurückgehenden Außentemperaturen die Pflanze durch die Beregnung keinen Schaden nimmt. Hinzu kommt, daß weit weniger Wasser verdunstet als tagsüber und somit den Pflanzen zu Verfügung steht.

 

Bei Vegetationsflächen, die mit Rindenmulch oder -humus abgedeckt sind, ist darauf zu achten, daß pro Gießvorgang eine erhöhte Wassermenge aufgebracht werden sollte, da das Wasser schließlich durch die Mulchschicht hindurch zu den Wurzeln der Pflanze sickern muß. Es muß jedoch nicht so häufig gewässert werden, da der Boden durch die Mulchschicht länger feucht bleibt.

 

Eine Düngung der Pflanzflächen sollte im April vorgenommen werden. Auch im September ist es unter Umständen sinnvoll, der Pflanzung eine kleinere Düngermenge zukommen zu lassen. Im ersten Jahr der Pflanzung braucht nicht nachgedüngt werden. Verwendet werden können verschiedene Produkte. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne.

 

Im Herbst sollte dem "Putzteufel" im Garten nicht alles Abgeblühte zum Opfer fallen. Viele im Hochsommer und Herbst bühende Stauden, Gräser und Gehölze bieten auch den Herbst und Winter hindurch mit ihren Frucht- und Samenständen einen sehr reizvollen Anblick. Nur abgestorbene Blütenstengel sollten zurückgeschnitten werden, alles andere im zeitigen Frühjahr. Das gefallene Laub der Gehölze kann zwischen den Stauden verbleiben, da durch die natürliche Verrottung wichtige Nährstoffe dem Boden wieder zugeführt werden. Laub, das die wintergrünen Bodendecker zudeckt, muß allerdings von den Pflanzen entfernt werden.

 

Für viele Planzen, auch Stauden, ist ein sogenannter Pflege- oder Verjüngungsschnitt lebenswichtig, da sie zur Erhaltung und Verlängerung der Wuchs- und Blühkraft sowie zu Widerstandsfähigkeit und Schönheit der Pflanze beitragen. Diese Schnittmaßnahmen sollten in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Am besten Sie fragen uns, wir beraten sie gerne.

Kontakt      Impressum     Datenschutz

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sennert Gartengestaltung